„Zeit kostet Geld und Lexware hat wirklich mehr Zeit gebracht. Zig stupide Arbeiten fallen weg.“

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden Menschen wie Christof Bühler als Ökospinner belächelt. Heute sagt der Omnibusunternehmer aus dem kleinen Ort Wilhelmsdorf bei Ravensburg selbstbewusst: „Ich fahre mit Salatöl.“ Vor neun Jahren rüstete er seinen ersten Passagierbus von Diesel auf Pflanzenöl um. Damals war das zwar eine ökologische Weltpremiere, aber Bühler stieß dennoch auf starke Widerstände. „Es war mein Bestreben, einen nachhaltigen Kraftstoff zu finden. Da habe ich viel Geld investiert. Damals hatte niemand Erfahrungen damit, große Dieselmotoren mit Pflanzenöl zu betreiben, deshalb haben die Motorenhersteller ihre Garantiezusagen widerrufen und es gab Anfeindungen aus allen Richtungen. Heute ist das kalter Kaffee“, sagt der 44-jährige Pionier und lacht.

Inzwischen hat Bühler 20 seiner 32 großen Omnibusse auf Pflanzenöl umgestellt, darauf ist er sichtlich stolz: „Wir verbrauchen 600.000 Liter Kraftstoff pro Jahr. Weil wir nur noch halb so viel Diesel verbrauchen, sparen wir der Umwelt jedes Jahr 840 Tonnen Co2.“ Im Jahr 2001 bekam er den Umweltpreis der Stadt Ravensburg verliehen. Doch finanziell lohnt sich sein Engagement derzeit nicht: „In diesem Jahr war das Pflanzenöl zeitweise teurer als Diesel, weil Treibstoff aus Pflanzenöl viel zu hoch besteuert wird.“

Bühler hofft jetzt darauf, dass die neue Bundesregierung die Steuer reduziert. Sonst könnte es im Jahr 2010 aus sein mit dem Experiment, befürchtet er: „Wenn die Schere weiter auseinander geht, ist kein Kunde bereit, mehr Geld zu zahlen, nur weil er mit der Firma Bühler fährt.“ Das wäre ein herber Rückschlag für den Diplom Verkehrswirt, für den Umweltschutz eine Grundüberzeugung ist. Wer über das Betriebsgelände im Gewerbegebiet von Wilhelmsdorf läuft, erkennt das sofort: Dort stehen eine große Halle mit Werkstatt für die Omnibusse, ein Verwaltungsgebäude mit Sozialtrakt sowie ein Ersatzteillager. Im Wohnhaus leben Christof Bühler, seine Frau und die vier Kinder. Auf jeder freien Dachfläche sind Photovoltaikanlagen installiert, außerdem gibt es ein eigenes Blockheizkraftwerk, das umweltfreundlich mit Pflanzenöl betrieben wird. Und dann sind da noch die Busse an sich. Bühler betont: „Der Nahverkehr mit Bussen ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.“

Das Omnibusunternehmen mit der angegliederten freien Autowerkstatt hat Christof Bühler 1996 von seinem Vater übernommen. 40 versicherungspflichtige Beschäftige und 20 Aushilfen arbeiten für ihn. 32 Omnibusse und 20 Kleinbusse sind ständig im Einsatz – hauptsächlich im Nahverkehr, aber auch im Schüler- und Behindertenverkehr. „Wir bemühen uns hier, logistische Netze aufzubauen und durchgängige Beförungskonzepte für unsere Kunden zu schaffen“, sagt Bühler. „Das Geschäft läuft rund, wir haben eine gesunde Struktur.“ Wichtig sei es, laufend am Ball zu bleiben und ein Gespür für Marktveränderungen zu haben, sagt Bühler mit Blick auf die Zukunft: „Und zu erkennen wo man durch einfache Umstrukturierungen erreichen kann, dass es flüssiger läuft.“

Damit nicht nur der Busverkehr zwischen Wilhelmsburg und Ravensburg flüssig läuft, sondern auch all die Prozesse im Hintergrund, von der Wartung der Busse bis zur Lohnbuchhaltung, braucht der Geschäftsmann die richtige Software. Für Dienst- und Fahrpläne gibt es ein spezielles Programm. Die Lohnabrechung und die komplette Geschäftsbuchhaltung erledigen Bühlers Angestellte seit dem Jahr 2002 mit Lexware lohn+gehalt pro. „Beim Dienstplan und dem Reiseverkehr sind wir auf eine andere Software umgestiegen und haben dann nach einem Programm gesucht, dass dazu passt. Lexware war damals schon ziemlich unkompliziert, deshalb haben wir uns dafür entschieden.“

Die Investition habe sich ausgezahlt, findet Bühler: „Zeit kostet Geld und Lexware hat wirklich mehr Zeit gebracht. Zig stupide Arbeiten fallen weg“, lobt er. Etwa, dass Belege, die schon in einem früheren Arbeitsschritt eingegeben worden sind, „nicht noch einmal reingeklopft werden müssen“.

Das positive Gesamtbild ist für Bühler nur an einer Stelle etwas trübe: „Direkt nach der Installation war der Support nicht so schnell verfügbar, wie ich es mir vorgestellt habe.“ Doch seither läuft Lexware zuverlässig und liefert stets genaue Kennzahlen über das Innenleben seines Betriebs: „Ich habe jederzeit eine gute und schnelle Information. Genau das ist mir wichtig.“

Christof Bühler | Bus Bühler

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