„Dank Lexware kundenmanager haben wir mehr Zeit, um individuell auf die Kunden einzugehen.“

Draußen im Garten ist das Indianerlager für Wildwestabenteuer. Drinnen im Haus ein Schlosszimmer für Ritter oder Burgfräuleins und ein Meereszimmer für Meerjungfrauen und Piraten. Und dann gibt es das Leuchtturmzimmer, in dem Eltern sorgenfrei entspannen können, während nebenan die Geburtstagsgäste toben.

Sorgenfrei? Ihren Namen hat Myriam Sorgenfrei zum Programm gemacht und daraus eine Geschäftsidee gestrickt: Ihre „Spielgalerie“ bietet im Hamburger Stadtteil Marienthal „sorgenfreie Kindergeburtstage“ an, einen Spielzeug- und Kostümverleih, aber auch Veranstaltungen für Erwachsene: „Sorgenfrei-Events“ heißt die neu gegründete Agentur, doch begonnen hat sie 1995 mit dem Spielzeugverleih: „Anfang der 90er Jahre war ich als AuPair-Mädchen in Australien“, erzählt sie. Damals habe sie einen dreijährigen Jungen betreut, der mit einer Puppenküche spielen wollte – nur wollten dessen Eltern davon nichts wissen. „Ich habe die Küche der Nachbarn geliehen.“ So kam der Junge zu seinem Spielzeug (und verlor nach zwei Tagen das Interesse) und Myriam Sorgenfrei zu einer ausgefallenen Geschäftsidee.

Aus der einen Arbeitsbühne, die der 48-jährige damals „erst einmal probeweise“ gekauft hat, sind inzwischen über 20 geworden, die er an kleine und größere Betriebe in der Region verleiht. Die größte Hebebühne erreicht eine Höhe von 26 Metern und ist fest auf einem Lastwagen installiert.

Zurück in Hamburg gründete sie den ersten Spielzeugverleih in Deutschland: „1994 habe ich einen Preis für die beste Idee des Jahres für geschäftliches Engagement und ein Anfangskapital von 25.000 Mark gewonnen“. Das Geld hat sie gut investiert, inzwischen liegen über 1000 Kostüme sowie 4500 Spielzeuge im Lager, von Playmobilfiguren bis hin zu Hüpfburgen. Die Idee, Spielzeug zu verleihen, fand 1997 auch das Bundesumweltamt überzeugend: Damals erhielt die Spielgalerie Hamburg einen Preis für „Nachhaltige Aktionen“.

Inzwischen kommen auch Unternehmen, die für ihre Firmenfeste nicht ein Bobbycar brauchen, sondern zwanzig – „das können wir alles. Ich habe zwölf Mitarbeiter im Team, kann aber 40 auf die Beine stellen.“ So lassen sich nicht nur drei bis vier normale Kindergeburtstage pro Woche stemmen, sondern auch Großveranstaltungen mit bis zu 3000 Kindern. Der Jahresumsatz der Spielgalerie liegt bei 150.000 Euro. Stetiges Wachstum zeichnet den Betrieb aus, der dennoch als „Geheimtipp“ gilt: Neue Aufträge kämen per Empfehlungen herein, ansonsten setzt Sorgenfrei auf Bestandskunden: „Es ist leichter, alte Kunden zu behalten. Deshalb machen wir viele Kundenmailings“, erklärt sie: „Wir schicken witzige Postkarten an unsere Kunden, um uns in Erinnerung zu rufen.“ Um den Überblick zu behalten, wer schon angeschrieben wurde, setzt sie auf Lexware kundenmanager: „Damit ist die Kundenbetreuung effektiver geworden und wir haben mehr Zeit, um individuell auf die Kunden einzugehen.“

Myriam Sorgenfrei | Spielgalerie Hamburg | http://www.spielgalerie.de

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