„Lexware erspart mir den Steuerberater, und das Geld dafür bleibt in der Firma.“

Wer bei Modellbau zuerst an filigrane Märklineisenbahnen oder naturgetreu nachgebildete Miniaturlandschaften denkt, liegt bei der Firma Modellbau Günther aus Chemnitz meilenweit daneben. „Wir bauen bei uns die Negativformen, aus denen später in einer Gießerei Werkstücke gegossen werden“, beschreibt Wolfgang Günther die Arbeit in seinem Handwerksbetrieb, den er gemeinsam mit seiner Frau Ilona führt. Die Formen haben stets den Maßstab 1:1, sie sind also exakt so groß wie das spätere Gussprodukt. „Man nennt sie auch Urformen“, sagt Günther.

Die geräumige Werkstatt der Günthers liegt in der Gartenstadt Gablenz. Dort stellen Wolfgang Günther und seine acht Mitarbeiter alle möglichen Formen her: Vom Spiralgehäuse über diverse Motorteile bis hin zu speziellen Laufrädern für den Maschinenbau. „Es kommt vor allem auf Präzision an“, betont der gelernte Gießereimodellbauer, „bei der kleinsten Abweichungen würde es später Reklamationen geben. Das wollen wir natürlich vermeiden.“

Ohne Maschinen könnten Günther und seine Mitarbeiter eine derartige Genauigkeit nie erreichen – und so steht in der 1200 Quadratmeter großen Werkstatt gleich ein ganzer Maschinenpark herum: Bandsägen und Kreissägen, Abrichtmaschinen oder große Drehmaschinen. Doch der Chef selbst steht nur noch selten an der Werkbank, obwohl er den Beruf des Modellbauers als seine „Leidenschaft“ bezeichnet.

Wolfgang Günther kann auf eine lebenslange Berufserfahrung zurückgreifen, während sich Ilona Günther um die Buchführung und die Lohnabrechnungen kümmert. Beide haben jahrzehntelang in einem DDR-Modellbaubetrieb gearbeitet, der 1999 dicht gemacht hat. Von den damals 35 Mitarbeitern hat Günther acht in seinen eigenen Betrieb übernommen, den er gemeinsam mit seiner Frau im Jahr 2000 gründete. „Der Neustart war schwierig“, sagt Günther, doch er ist stolz darauf, „dass wir es so gut geschafft haben.“ Heute setzt sein Betrieb gut eine halbe Million Euro im Jahr um – allerdings hat auch im Chemnitzer Osten die Wirtschaftskrise zugeschlagen. Im Sommer 2009 wurde auch bei Modellbau-Günther kurzgearbeitet – aber jetzt gehe es wieder merklich bergauf, sagt Ilona Günther aufatmend.

Eine Hilfe bei der Bewältigung der Flaute sei übrigens auch Lexware gewesen, sagt Frau Günther. Mit dem Programm erledigt sie seit Anfang an die Lohnabrechnungen und seit 2006 die Buchhaltung. Ganz besonders wichtig für sie ist, „dass uns das Programm täglich genau den Stand unseres Unternehmens darstellt“. So könne man schnell auf Veränderungen reagieren und frühzeitig passende Maßnahmen ergreifen – wie es diesen Sommer mit der Kurzarbeit der Fall war. Weiterer Vorteil aus Sicht Ilona Günthers: „Lexware erspart mir den Steuerberater. Das Geld dafür bleibt in der Firma.“ In Zeiten knapper Aufträge zählt jeder Cent.

Wolfgang Günther | Modellbau Günther | http://www.guenther-wu.de

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